JG 15. Oktober 2008
Ein Businessplan fasst ein unternehmerisches Vorhaben schriftlich Zusammen, welches auf einer Geschäftsidee beruht. Der Businessplan soll Strategien und Ziele darstellen, die mit der Finanzierung eines Produktes oder einer Dienstleistung, sowie deren Produktion oder Vertrieb verbunden sind und alle finanziellen und betriebswirtschaftlichen Fragestellungen beinhalten.
Der Businessplan ist ein Instrument, um Strategien und Ziele eines Vorhabens für die Verfasser selbst zu formulieren. Die schriftliche Fixierung verhilft zu einer systematischen Verfahrensweise und zur Ermittlung konkreter Entscheidungen. Jedoch sollte der Business Plan kein statisches Dokument sein, sondern sich weiter entwickeln. Er wird u.a. bei folgenden Anlässen eingesetzt: Neugründung, Neuprodukteinführung, Firmenverkauf oder -übernahme, Strukturänderung und Neuausrichtung, Beantragung von öffentlichen Fördermitteln, Erlangung von Erweiterungskrediten bei der Bank.
Ferner ist der Businessplan ein Verkaufspapier, welches eine Geschäftsidee nach außen anbietet und die Wirtschaftlichkeit des beschriebenen Produktes oder der Dienstleistung verdeutlicht. Der Businessplan repräsentiert die Basis der Kommunikation mit Banken, Förderinstitutionen, Risikokapitalgebern (Venture Capitalists), der öffentlichen Hand, Beratern, Bürgen oder Kooperationspartnern.
Tags: Businessplan
JG 27. Juni 2008
Die neue Rechtsform in Deutschland ist die 1 Euro GmbH. Der Gesetzgeber sieht vor, dass ihre Gründung einfacher und unkomplizierter ist als die der klassischen GmbH. Es wird eine Mustersatzung geben, die nicht mehr der notariellen Beurkundung bedarf. Damit spart der Existenzgründer erheblich Gebühren. Zudem wird das Eintragungverfahren der 1 Euro GmbH beim Handelsregister vollständig vom verwaltungrechtlichen Genehmigungsverfahren abgekoppelt, so dass die Eintragung generell beschleunigt wird.
Die Kosten für die Gründung einer 1 Euro GmbH sind sehr gering gehalten. Lediglich die Kosten für die Handelsregistereintragung und für die Beurkundung der Gesellschafterverträge fallen an. Aufgrund der geringen Stammkapitaleinlage sind die Notarkosten sehr niedrig. Durch die niedrigen Gründungskosten kann die 1 Euro GmbH auch international mit der englischen Limited konkurrieren. Dies biete auch die Gelegenheit für bestehende Unternehmen, die sich aufgrund der früher schwierigen Gründungsvoraussetzungen für die Rechtsform der Limited entschieden haben, sich in die 1 Euro GmbH und später in die klassische GmbH umzuwandeln.
Für Unternehmen, die sich in Form der 1 Euro GmbH gründen, ist vorgesehen, dass sie ein Viertel ihrer Jahresgewinne bis zur Schwelle der Mindestkapitaleinlage der klassischen GmbH in Höhe von 25.000€ ansparen. Dies biete den Vorteil die Unternehmung später von der Rechtsform der 1 Euro GmbH in die klassische GmbH umwandeln zu können. Vor Beginn der Gründung ist jedoch zu bedenken, dass sich die Art der Steuerpflichtigkeit anders darstellt als bei der Gründung eines Einzelunternehmens.
Tags: 1 Euro GmbH
rewe 2. Juni 2008
Ein Unternehmenskonzept wird heute allgemein als Businessplan bezeichnet. Der Businessplan ist eine gründliche Auseinandersetzung mit den Chancen und Risiken einer Geschäftsidee und wie sich diese zu einem tragfähigen Unternehmen umsetzen lässt. Die Businessplan Erstellung ist eine zeitintensive Angelegenheit, die sich allerdings lohnt. Im Businessplan werden relevante Themen einer Unternehmensgründung genau analysiert und man stellt dabei die besten Pläne und Möglichkeiten fest, wie man sein Projekt realisieren kann. Um einen handfesten Leitfaden zu erhalten, werden alle Ergebnisse im Businessplan zusammengefasst.
Der Businessplan dient nicht nur dem Existenzgründer als Orientierung, sondern wird auch für externe Stellen benötigt. Zu diesen Stellen gehört beispielsweise die Arbeitsagentur bei der Beantragung von Fördergeldern, aber auch Banken, Investoren und Partner sind Adressaten vom Businessplan. Daraus wird ersichtlich, wie wichtig es ist, einen überzeugenden Businessplan vorweisen zu können.
Tags: Businessplan
JG 28. Mai 2008
Viele Existenzgründer, die eine gute Geschäftsidee umsetzen wollen, können dies meist nicht aus eigenen Mitteln finanzieren und sind daher auf Fremdkapital angewiesen. Ein gut strukturierter und aussagekräftiger Businessplan kann dabei helfen potentielle Kapitalgeber, wie Banken, Venture Capital Geber oder auch öffentliche Förderer, wie die Arbeitsagentur vom eigenen Konzept zu überzeugen. Der Businessplan sollte dabei vor allem die Wirtschaftlichkeit der Idee aufzeigen und eine Rentabilitätsvorschau enthalten.
Der Businessplan für Existenzgründer muss in keiner bestimmten Form erstellt werden. Jedoch sollte der Existenzgründer auf eine klare Strukturierung und Übersichtlichkeit achten. Gerade für die Gewährung von Fremdkapital ist eine Marktanalyse genauso wichtig, wie die detaillierte Beschreibung der Tätigkeit. Vor allem aber sollte der Businessplan für Existenzgründer eine Übersicht zur Finanzierbarkeit und eine Vorschau bezüglich Mitarbeiteranzahl, Unternehmenswachstum, Standorterweiterung usw. enthalten.
Tags: Businessplan, Businessplan Existenzgründer
rewe 26. Mai 2008
Viele Existenzgründer können das gesamte Kapital für ihre Existenzgründung nicht selbst aufbringen und benötigen daher eine Bankfinanzierung. Um einen Kredit beantragen zu können, benötigt der Gründer einen Businessplan Bankfinanzierung, der alle wichtigen Informationen zum Gründungsvorhaben enthält.
Der Businessplan Bankfinanzierung sollte unter anderem folgenden Inhalt haben: Informationen zum Gründer und zur Geschäftsidee, die angebotene Produktpalette bzw. das angestrebte Leistungsangebot, die Unternehmensform, welchen Standort der Gründer für sein Unternehmen wählt, eine Investitionsplanung und eine realistische Rendite- und Liquiditätsplanung… Wichtig ist, dass der Gründer in seinem Businessplan Bankfinanzierung ehrliche und realistische Angaben macht!
Tags: Bankfinanzierung, Businessplan, Existenzgründung
rewe 19. Mai 2008
Der Businessplan für Einstiegsgeld muss zur Beantragung der Förderung von ALGII-Empfängern erstellt werden. Neben diesem sind jedoch auch hier noch weitere Unterlagen nötig. Im Businessplan sollte das Vorhaben beschrieben, sowie mit Zahlenmaterial die Wirtschaftlichkeit dargestellt werden. Die Geschäftsidee des Existenzgründer sollte hier für den Leser verständlich gemacht werden. Dazu müssen eventuell auch Fachbegriffe erläutert werden.
In einem Businessplan für Einstiegsgeld dargestellte Gewinne werden bei der Berechnung des Zuschusses mit herangezogen. Das aufgeführte Zahlenmaterial sollte dabei keinesfalls illusionistischen Vorstellungen folgen, sondern den realen Begebenheiten entsprechen. Geprüft wird der Businessplan von einer fachkundigen Stelle. Somit sollten eine genaue Erläuterung der Geschäftsidee, die Konkurrenzsituation, die Organisation und Informationen über das Personal nicht fehlen.
Tags: Businessplan Einstiegsgeld
rewe 13. Mai 2008
Dieser Beitrag beschäftigt sich mit dem Businessplan und weiteren Informationen für Gründer und Unternehmer. Der Existenzgründer und Unternehmer verkauft beim Onlinehandel die Waren des An- und Verkauf ´s über das Internet. Auf einer Webseite bietet er dem Kunden nicht nur die Möglichkeit das Produkt zu betrachten sondern liefert ihm auch weitere Daten zum Produkt. Die Wahrnehmung des Kunden soll hierbei möglichst nah an die Realität geführt werden. Der An- und Verkauf über das Internet hat den Vorteil, dass kein physischer Verkaufsraum gebraucht wird. Die eingesparten Festkosten lassen sich dann direkt an den Verbraucher weitergeben.
Die Existenzgründung als An- und Verkauf ist eine gewerbliche Existenzgründung und somit muss der An- und Verkauf einen Businessplan für Existenzgründer vorlegen. Existenzgründer können als An- und Verkauf Zuschüsse bzw. Fördermittel bei der Arbeitsagentur beantragen. Außerdem erfolgt eine Anmeldung beim Gewerbeamt. Für die Beantragung benötigt der An- und Verkauf den Antrag für Gründungszuschuss ( ALG1 Bezug ) oder den Antrag für Einstiegsgeld ( ALG2 Bezug ).
Tags: Businessplan, Existenzgründer
JG 8. Mai 2008
Die Tätigkeit als Webdesigner ist im Gegensatz zu anderen Designarten durch seine starke Leserorientierung geprägt, welches auch im Businessplan zum Ausdruck kommen sollte. Websurfer suchen meist gezielt nach Informationen und besuchen eine Seite in der Regel nur so lange, wie unbedingt nötig. Der Programmcode zur Steuerung und zur äußerlichen Erscheinung der Webseite lässt sich durch serverseitige Skriptsprachen wie PHP, Perl, ASPNet, ColdFusion oder JSP ausführen oder auch durch weitgehend clientseitige Erweiterungen wie Flash, Java oder JavaScript.
Der Webdesigner benötigt bei der Existenzgründung folgende Unterlagen: Businessplan, Rentabilitätsvorschau, Liquiditätsvorschau, Lebenslauf, Gewerbeanmeldung, fachkundige Stellungnahme, fachliche Qualifikationen für den Webdesigner sowie ggf. einen Nachweis über die Teilnahme an einem Existenzgründerseminar in Form von einem Zertifikat für das Gründerseminar. Bei einer Existenzgründung als Webdesigner sollte bestenfalls von Anfang an eine steuerliche Betreuung direkt über einen Steuerberater, oder in der Anfangsphase über ein Buchführungsbüro, erfolgen. Das Buchführungsbüro darf keine Steuerberatung für Webdesigner durchführen, ist aber ggf. bei den Gebühren etwas günstiger. Egal ob Steuerberater oder Buchführungsbüro, die Kosten sollten auf jeden Fall auch in den Businessplan einfließen.
Tags: Businessplan, Existenzgründung
JG 7. Mai 2008
Im folgenden Beitrag wird der Businessplan für Fördermittel vorgestellt. Fördermittel sind für die Existenzgründung ein fast unerlässliches Mittel der Finanzierung. Ein aussagekräftiger Businessplan ist erforderlich, um die kapitalgebende Institution von der Geschäftsidee zu übezeugen. Fördermittel werden nur vergeben, wenn die zuständige Stelle, z.B. die Agentur für Arbeit, ARGE das Gründungsvorhaben als rentabel erachtet. Fördermittel können u.a. bezogen werden aus Förderprogrammen des Bundes, des ERP (EuropeanRessource Planning)- Sondervermögens, der Länder und auch der EU.
Aufgrund der Vielfältigkeit der Förderprogramme sind auch die Ansprüche an den Businessplan sehr unterschiedlich gestaltet. Zum einem gibt es Fördermittel über öffentlichen Finanzierungshilfen, die für die Gründung einer tragfähigen “Vollexistenz” als Haupterwerbsgrundlage angedacht sind. Zum Anderen existieren spezielle Darlehen für Existenzgründer und junge, wachstumsorientierte Unternehmen, die u.a. von Hausbanken oder auch von ERP- Regionalförderprogrammen gewährt werden. Hier spielt vor allem der Businessplan hinsichtlich Bonität und Sicherheiten des Unternehmens eine wesentliche Rolle.
Letzendlich ist der Businessplan ein wesentlicher Entscheidungsfaktor dafür, ob einem Existenzgründer Fördermittel zugesprochen werden oder nicht. Die einzelnen Förderprogramme, egal ob öffentlicher oder privater Natur, werden immer nur tragfähige Gründungsvorhaben durch Fördermittel unterstützen, die durch einen detaillierten Businessplan Erfolgsaussichten aufzeigen können.
Tags: Businessplan, Fördermittel
rewe 5. Mai 2008
Dieser Beitrag beschäftigt sich mit dem Businessplan für Venture Capital und weiteren Informationen. Weiterhin benötigt der Existenzgründer der Fahrschule bei Existenzgründung folgende Unterlagen: Businessplan, Rentabilitätsvorschau, Liquiditätsvorschau, Lebenslauf, Gewerbeanmeldung, fachkundige Stellungnahme, fachliche Qualifikationen für die Fahrschule sowie ggf. einen Nachweis über die Teilnahme an einem Existenzgründerseminar in Form eines ausgestellten Zertifikates.
Der Businessplan für die Fahrschule bei Existenzgründung sollte Informationen zu Gründerperson, Unternehmensform, Dienstleistung, Branche, Standort, Marketing, Personal- und Kalkulationensdaten zur Fahrschule enthalten. Gründerzentren, Unternehmensberater, Steuerberater, Fachverbände für die Fahrschule sowie Institutionen und Kammern stehen der Existenzgründung beratend zur Seite. Bei der Gründung einer Existenz benötigt der Gründer der Fahrschule eine Steuernummer, sodass eine steuerliche Erfassung beim zuständigen Finanzamt als Fahrschule erfolgen kann.
Tags: Businessplan, Venture Capital