Lexikon

Gelegenheitsgesellschaft

JG 7. September 2010

Eine Gelegenheitsgesellschaft stellt einen zeitlich begrenzten Zusammenschluss rechtlich und wirtschaftlich selbstständiger Unternehmen zum Zwecke der Erreichung eines bestimmten Ziels dar. Die Gelegenheitsgesellschaft ist eine Anwendungsform der Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) im Sinne des §§ 705 ff BGB.

Praktische Beispiele für eine Gelegenheitsgesellschaft stellen Arbeitsgemeinschaften im Baugewerbe und Kreditsyndikate oder Emissionskonsortien im Bankenwesen dar. Der Zusammenschluss zu einer Gelegenheitsgesellschaft wird vertraglich durch die natürlichen oder juristischen Personen beschlossen. Zur Existenzgründung kommt in der Regel eine Gelegenheitsgesellschaft nicht in Frage. Im Rahmen einer Gelegenheitsgesellschaft werden Aufträge auf Grundlage einer gemeinsamen Rechnung durchgeführt.

Die Gelegenheitsgesellschaft wird von allen am Zusammenschluss beteiligten Unternehmen bzw. Personen geführt. Die Erstellung von einem Businessplan Venture Capital ist bei dieser Form der Beteiligung, im Gegensatz zu der Beteiligung einer Beteiligungsgesellschaft an einem Unternehmen mit Risikokapital, nicht notwendig. Soll ein Unternehmen auf Dauer gegründet werden können auf Grundlage eines Gesellschaftsvertrags Personen- oder Kapitalgesellschaften gegründet werden.

Die Förderprogramme

JG 23. August 2010

Über Förderprogramme werden bestimmte Leistungen, bspw. in Form von Geldern, auf Antrag für bestimmte Projekte auf bestimmten Gebieten vergeben. Unterschieden werden können Förderprogramme für Hochschulen, Begabte, Klimaschutzinitiative u.a. auf nationaler Ebene und die Forschungsrahmenprogramme INTERREG, Kopernikus und Strukturfonds auf europäischer Ebene.
Die Förderprogramme auf EU-Ebene sind auf die Bereiche Forschung und Entwicklung, Bildung, Verkehr, Umwelt und Energie, Landschaft, Justiz, Medien &Kultur und Wirtschaft verteilt.

Im Rahmen der Wirtschaft stellt URBAN II ein EU-Förderprogramm dar. Gegenstand dieses Förderprogramms ist eine Verbesserung von Innenstädten und deren urbane Situation durch nichtbauliche Maßnahmen zu erreichen. Die Förderung beantragen können Städte mit hoher Umweltverschmutzung, Kriminalität und Arbeitslosigkeit, die eine Einwohnerzahl von mindestens 20.000 aufweisen. Neben investiven Maßnahmen werden auch Bildungseinrichtungen unterstützt.

Förderprogramme kommen auch im Rahmen der Unterstützung von Existenzgründern zum Einsatz. Über das Einstiegsgeld oder Überbrückungsgeld werden Maßnahmen geschaffen die auf Grundlage einer sinnigen Businessplan Vorlage Geldmittel zur Umsetzung einer Geschäftsidee unterstützen.

Ein weiteres Förderprogramm der EU stellt TACIS dar, welches für „Technical Assistance to the Commonwealth of Independent States“ steht. Ziel von TACIS war es bis 2007 die Beziehungen der EU zu anderen Ländern Zentralasiens und Osteuropas zu unterstützen. Konkret gestaltete sich dieses Förderprogramm über die Unterstützung für institutionelle, Gesetzes- und Verwaltungsreformen, die Unterstützung der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung , Milderung sozialer Folgen, die Entwicklung der Infrastruktur, Verbesserung des Umweltschutzes u.a. Seit dem Jahr 2007 ist das TACIS im Europaischen Nachbarschafts- und Partnerschaftsinstrument integriert.

Veröffentlichte Leitartikel im August

JG 23. August 2010

Das Datenschutzrecht regelt den Datenschutz und stellt ein Teilgebiet des Rechts dar. Mit dem Datenschutzrecht soll die informationelle Selbstbestimmung sowie rechtlich geschützte Geheimnisse gewährleistet werden. Ferner soll über das Datenschutzrecht ein Ausgleich zwischen den berechtigten Interessen der Allgemeinheit sowie staatlicher wie privater Datenverarbeiter und dem Datenschutz des Einzelnen geschaffen werden. Die Entstehung des Datenschutzrechts wird im Artikel “Das Datenschutzrecht” erläutert. Die doppelte Buchführung stellt das vorherrschende Verfahren zur Finanzbuchhaltung in der privaten Wirtschaft dar. Im Rahmen der doppelten Buchführung erfolgt die Erfassung jedes Geschäftsvorgangs in zweifacher Weise. Wie die doppelte Buchführung genau abläuft und welche Voraussetzungen für diese bei der Erstellung der Bilanz vorherrschen wird im Artikel zur doppelten Buchführung erklärt.

Die Einnahmen stellen Zugänge von Zahlungsmitteln oder die Mehrung von Nettogeldvermögen dar. In der Betriebswirtschaft werden Einnahmen mit der Erhöhung des Nettogeldvermögens in Verbindung gebracht. Welche Arten von Einnahmen zu unterscheiden sind und wie diese steuerlich behandelt werden erfahren Leser im Artikel “Die Einnahmen“. Der Begriff der Emission umfasst im wirtschaftswissenschaftlichen Zusammenhang die Ausgabe und Platzierung von Wertpapieren an einem organisierten Kapital- oder Geldmarkt. Wie eine Emission genau abläuft, was zu beachten ist und welche Kosten damit verbunden sind stellt der Artikel zur Emission dar. Über ein Fahrtenbuch lassen sich die mit einem Fahrzeug erfolgten Fahrten über die zurückgelegten Kilometer und dem Anlass der Fahrt dokumentieren. Je nach Branche wird das Fahrtenbuch teilweise anders genannt (Logbuch, Flugbuch). Welche Arten von Fahrtenbüchern zu unterscheiden sind, welche Vor- und Nachteile diese aufweisen finden Leser im Artikel zur Funktion des Fahrtenbuch.

Weitere Fachartikel zu Wirtschaftsbegriffen folgen.

Die Funktion des Fahrtenbuch

JG 18. August 2010

Über ein Fahrtenbuch lassen sich die mit einem Fahrzeug erfolgten Fahrten über die zurückgelegten Kilometer und dem Anlass der Fahrt dokumentieren. Je nach Branche wird das Fahrtenbuch teilweise anders genannt (Logbuch, Flugbuch). Derjenige der eine Fahrt durchführt, die über das Fahrtenbuch dokumentiert werden soll, hat Informationen zum Kilometerstand vor- und nach der Fahrt, dem Zweck der Fahrt, Datum, Abfahrts- und Zielort sowie Angaben zum Fahrer zu tätigen. Im Rahmen der Fuhrparkverwaltung ist der Einsatz des Fahrtenbuchs zur Verwendungs- und Kostenkontrolle unerlässlich. Der Einsatz elektronischer Fahrtenbücher stellt dabei einen Vorteil dar.

Die Führung eines Fahrtenbuchs ermöglicht zudem die schlüssige Angabe des Anteils der privaten Nutzung eines Fahrzeugs gegenüber dem Finanzamt. Daraus ergeben sich Vorteile gegenüber der Pauschalbesteuerung für Privatfahrten über die Ein-Prozent-Regel. Für die Funktion des Fahrtenbuchs als Beweismittel gegenüber dem Finanzamt sind bestimmte Mindestbedingungen zu erfüllen. Alle Eintragungen in das Fahrtenbuch haben zeitnah und fortlaufend zu erfolgen. Zur Einschätzung welche Fahrten betriebsbedingt und welche privat durchgeführt werden, kann ein detaillierter Businessplan des Unternehmens Aufschluss geben.

Die geschlossene Form der Eintragungen ist zur Verhinderung von Manipulationen gefordert. Die Ausdrucke aus Tabellenkalkulationen werden von Finanzamt nicht anerkannt. Für Dienstreisen sind mindestens das Datum, Reiseziel, Kunde bzw. Zweck der Reise und der Kilometerstand vor und nach der Reise anzugeben.

Die Emission als Mittel zur Kapitalbeschaffung für Unternehmen

JG 13. August 2010

Der Begriff der Emission umfasst im wirtschaftswissenschaftlichen Zusammenhang die Ausgabe und Platzierung Wertpapieren an einem organisierten Kapital- oder Geldmarkt. Ebenso die Ausgabe von gesetzlichen Zahlungsmitteln in Form von Geld durch die Notenbank wird Emission genannt. Der Zweck der Emission von Wertpapieren ist die Beschaffung bzw. Erhöhung des Eigen- und Fremdkapitals. Die Beschaffung von Eigenkapital wird über die Emission von Aktien und die des Fremdkapitals über die Vergabe von Schuldverschreibungen realisiert.

Wertpapieremissionen können nach verschiedenen Kriterien unterschieden werden. Hinsichtlich der Häufigkeit  der Emission von Wertpapieren lassen sich Neuemissionen und die Daueremission unterscheiden. Eine Neuemission liegt vor wenn ein Emittent erstmals Wertpapiere ausgibt und die Daueremission bei ständiger Präsenz auf den Geld- und Kapitalmarkt.

Die Unterscheidung der Emission nach Interesse erfolgt über die Selbstemission und die Fremdemission.  Eine Selbstemission liegt vor wenn ein Emittent Wertpapiere auf eigenen Namen und auf eigene Rechnung ausgibt. Im Rahmen der Selbstemission sind das Absatzrisiko und die technische Abwicklung allein vom Emittenten zu tragen. Die Fremdemission ist durch die Verwendung mehrerer Kreditinstitute, die als Wertpapierkonsortium die Wertpapieremission für den Emittenten durchführen, gekennzeichnet. Absatzrisiko und die Abwicklung wird dabei vom Wertpapierkonsortium übernommen. Schlussendlich wird im Rahmen der Emissionsart zwischen der öffentlichen und nicht-öffentlichen Emission unterschieden.

Die Emission von Schuldverschreibungen kann ein geeignetes Mittel zur Fremdkapitalbeschaffung darstellen wenn beispielsweise die Businessplan Bankfinanzierung abgelehnt wurde.

Die Einnahmen

JG 12. August 2010

Die Einnahmen stellen Zugänge von Zahlungsmitteln oder die Mehrung von Nettogeldvermögen dar. In der Betriebswirtschaft werden Einnahmen mit der Erhöhung des Nettogeldvermögens in Verbindung gebracht. Einnahmen können dabei Einzahlungen, die unmittelbar die Liquidität des Unternehmens erhöhen oder kurzfristige Forderungen die das Geldvermögen erhöhen, darstellen. Auch der Abgang kurzfristiger Verbindlichkeiten stellt Einnahmen dar.

Im Haushaltsrecht stellen Einnahmen die Einzahlungen der Betriebswirtschaftslehre und die Ausgaben die Auszahlungen im Sinne der Betriebswirtschaftslehre dar. Die Einnahmen eines Unternehmens haben einen entscheidenden Einfluss auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens. Inwieweit Einnahmen mit einer Geschäftsidee zu erzielen sind bzw. welches Potential diese dahingehend birgt sollte über die detaillierte Erstellung eines Geschäftsplans vor der Existenzgründung analysiert werden.

Die verschiedenen Arten von Einnahmen sind teilweise nicht einkommenssteuerpflichtig. Beispielsweise der Existenzgründungszuschuss bei einer Unternehmergesellschaft unterliegt nicht der Steuerpflicht. Auch Abfindungen Krankengeld und Schenkungen stellen keine Einkünfte mit Einkommenssteuerpflicht dar.

Die doppelte Buchführung als Instrument der Finanzbuchhaltung

JG 9. August 2010

Die doppelte Buchführung stellt das vorherrschende Verfahren zur Finanzbuchhaltung in der privaten Wirtschaft dar. Im Rahmen der doppelten Buchführung erfolgt die Erfassung jedes Geschäftsvorgangs in zweifacher Weise. Die doppelte Buchführung verwendet Buchungssätze über die verschiedene Geschäftsfälle auf verschiedenartige Konten verbucht bzw. doppelt erfasst werden. Jeder Geschäftsfall wird gleichzeitig im Soll und im Haben auf jeweils einem Aktiv- und Passivkonto gebucht.

Die doppelte Buchführung dient der Ermittlung des Unternehmenserfolgs auf Basis des Geschäftskonzepts durch den Eigenkapitalvergleich des aktuellen und vergangenen Jahres sowie durch die Erstellung der Gewinn- und Verlustrechnung. Im Rahmen der doppelten Buchführung erfolgt die jährliche Erstellung der Bilanz. Die Bilanz stellt eine sogenannte Waage dar auf der eine Darstellung der Vermögenswerte auf der Aktivseite und der Finanzierung des Unternehmens auf der Passivseite erfolgt. Auf der Aktivseite der Bilanz erfolgt die Darstellung der Vermögensgegenstände die über Eigenkapital und Fremdkapital finanziert sind und im Rahmen der Geschäftstätigkeit eingesetzt werden. Auf der Passivseite ist die Finanzierungsstruktur ausgewiesen. Entweder erfolgt die Finanzierung durch eigene Mittel (Eigenkapital) oder durch Schulden in Form von Fremdkapital. Der Kapitalgeber hat einen beschränkten Einfluss auf die Ausrichtung der Geschäftstätigkeit. Die Gliederung der Bilanz ist in §266 (2) und (3) HGB gesetzlich geregelt. Vorgeschrieben ist diese Bilanzgliederung nur für große und Mittelgroße Kapitalgesellschaften und bestimmte Personengesellschaften, bietet sich aber grundlegend für alle Unternehmen an.

Die Gliederung beider Seiten der Bilanz erfolgt aufsteigend nach Liquidität bzw. Fälligkeit. Die am schwersten in liquide Mittel umwandelbaren Vermögensgegenstände wie bspw. Gebäude und Grundstücke werden oben in der Bilanz ausgewiesen und die am schnellsten in liquide Mittel umwandelbaren Vermögenswerte wie bspw. Bankguthaben werden unten ausgewiesen.  Auf der Passivseite werden die finanziellen Mittel nach deren Fälligkeit ebenfalls aufsteigend von langfristig zu kurzfristiger Fälligkeit ausgewiesen.

Das Datenschutzrecht

JG 4. August 2010

Das Datenschutzrecht regelt den Datenschutz und stellt ein Teilgebiet des Rechts dar. Mit dem Datenschutzrecht soll die informationelle Selbstbestimmung sowie rechtlich geschützte Geheimnisse gewährleistet werden. Ferner soll über das Datenschutzrecht ein Ausgleich zwischen den berechtigten Interessen der Allgemeinheit sowie staatlicher wie privater Datenverarbeiter und dem Datenschutz des Einzelnen geschaffen werden.

Vor diesem Hintergrund können indirekt alle Gesetzte, Anordnungen und Gerichtsentscheidungen, die dem Schutz der Privatsphäre dienen, dem Umgang mit Geheimnissen und personenbezogenen Daten regeln dem Datenschutz zugerechnet werden. Datenschutzrechte sind über die vereinten Nationen bereits in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte 1948 geregelt worden. Ferner enthielt die 1953 verabschiedete Europaische Menschenrechtskonvention des Europarats Regelungen zum Datenschutz. In den durch die OECD formulierten Leitlinien für den Schutz des Persönlichkeitsbereichs und den grenzüberschreitenden Verkehr personenbezogener Daten im Jahr 1980 wurden wiederrum Grundsteine für den Datenschutz gelegt.

Mit der Verabschiedung der Charta der Grundrechte der Europaischen Union erfolgte die Anerkennung des Datenschutzes als Grundrecht. Das Datenschutzrecht stellt im Hinblick auf die Gründung eines Unternehmens eine entscheidende Voraussetzung zur optimalen Umsetzung der Geschäftsaufgabe dar.

Das Bruttoinlandsprodukt

JG 29. Juli 2010

Das Bruttoinlandsprodukt ist eine Größe der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung und umfasst die Gesamtheit aller im Inland produzierten Güter für Endverbraucher die innerhalb eines Jahres erzeugt wurden. Demzufolge stellt das Bruttoinlandsprodukt eine Messgröße der wirtschaftlichen Leistung einer Volkswirtschaft innerhalb eines bestimmten Zeitraums dar.

Güter ohne konkrete und sofortige Verwendung werden als Vorratsveränderungen berücksichtigt. Bei der Berechnung des Bruttoinlandsproduktes erfolgt die Erfassung der produzierten Güter von Inländern und Ausländern. Werden nur die durch Inländer erstellten Güter berücksichtigt handelt es sich um das Bruttonationaleinkommen. Das Nettoinlandsprodukt ergibt sich aus dem Bruttonationaleinkommen abzüglich der Abschreibungen.

Zu unterscheiden ist das nominale und das reale Bruttoinlandsprodukt. Die Summe der inländischen Wertschöpfung nach regionalen Markpreisen wird durch das nominale Bruttoinlandsprodukt (BIP) angegeben. Das nominale BIP wird dadurch durch die Veränderung des Preisindexes beeinflusst. Die Veränderung der Marktpreise aufgrund der Inflation hat ferner einen Einfluss auf das nominale BIP. Um diese Einflussfaktoren auszugrenzen erfolgt die Verwendung des realen BIP. Mit einem sinnigen Businessplan zur Produktion von Endverbrauchergütern leistet jeder Unternehmer einen Anteil am Bruttoinlandsprodukt.

Das Autonomieprinzip

JG 20. Juli 2010

Das Autonomieprinzip stellt eines von 3 wichtigen systembezogenen Tatbeständen dar, welche nach der Gutenbergschen Lehre für den Status einer Unternehmung Voraussetzung sind. Handelt ein Unternehmen im Sinne des Autonomieprinzips erstellt es seinen Wirtschaftsplan autonom (unabhängig) von staatlicher Vorgabe. Gemäß dem Autonomieprinzip kann ein Unternehmen selbst entscheiden welche Güter es produziert und zu welchem Preis es diese absetzt.  Das Autonomieprinzip wird auch Prinzip der äußeren Autonomie oder Selbstbestimmungsprinzip genannt.

Ein weiterer notwendiger Tatbestand für den Status eines Unternehmens stellt das erwerbswirtschaftliche Prinzip dar. Nach diesem wird einem Unternehmen unterstellt, dass es nach einer Gewinnmaximierung strebt. Ferner stellt das Prinzip des Privateigentums ein konstitutives Merkmal eines Unternehmens in der Marktwirtschaft dar.
Das Autonomieprinzip gilt innerhalb einer Zentralverwaltungswirtschaft aufgrund des Vorhandenseins eines Zentralplans, über den eine Angebots- und Preisfestlegung erfolgt, nicht.

Im Rahmen der Marktwirtschaft wird die Auffassung vertreten, das eine Preisbildung indirekt über das Angebot und die Nachfrage auf dem Markt geregelt wird und zwangsläufig die Unternehmergesellschaft diesen Marktpreis anzusetzen haben. Autonom sind sie dabei allerdings hinsichtlich der Entscheidung ob und wie viel sie zu diesem Preis anbieten möchten.

Nächste Einträge »