Lexikon

Handwerkskammer

JG 13. Oktober 2010

Die Handwerkskammer stellt eine Körperschaft des öffentlichen Rechts dar, die selbstverwaltend für das gesamte Handwerk eines Kammerbezirks zuständig ist. Bundesweit existieren 53 offizielle Handwerkskammern die regional für das ansässige Handwerk zuständig sind. Die Errichtung der Handwerkskammer und die Aufsicht über diese obliegt den zuständigen Wirtschaftsministerien des Landes.

Aufgabe der Handwerkskammer ist es die Interessen des Gesamthandwerks zu vertreten. Im einzelnen bedeutet dies eine Förderung des Handwerks insbesondere der Existenzgründung unter Beachtung eines Interessenausgleichs zwischen den einzelnen Handwerken zu realisieren, die Durchführung der Organisation, die Übernahme des Berichtswesens, verschiedene Thematiken der Berufsausbildung zu regeln, Maßnahmen zur Steigerung der Leistungsfähigkeit des Handwerks über Fortbildungsmaßnahmen durchzuführen, Schlichtungsstellen zur Verfügung zu stellen, die wirtschaftlichen Interessen des Handwerks und der angelagerten Einrichtungen zu vertreten und Sachverständige zu bestellen und zu vereidigen.

Als Organe der Handwerkskammer gelten Vorstand, Ausschüsse, Präsident und Mitgliederversammlung. Die Wahl des Präsidenten und des Vorstandes erfolgt durch die Vollversammlung, welche zu einem Drittel aus Arbeitnehmern und Gesellen besteht. Jeder Handwerkskammer liegt eine Satzung zugrunde welche durch die Vollversammlung erlassen und vom zuständigen Wirtschaftsministerium genehmigt wird.

Grenzsteuersatz

JG 30. September 2010

Der Grenzsteuersatz ist der Steuersatz, der für eine zusätzliche Einheit einer Steuerbemessungsgrundlage anfällt. Relevant ist der Grenzsteuersatz aufgrund der progressiven Einkommensbesteuerung in Deutschland. Nach dieser erfolgt nach Überschreiten eines bestimmten Steuerfreibetrags eine proportionale prozentuale Steuerbemessung zur Einkommenshöhe.

Prinzipiell kann ein Grenzsteuersatz in allen Bereichen wo Steuern anfallen ermittelt werden. Beispielsweise im Einkommenssteuerrecht gibt der Grenzsteuersatz an, wie viel Prozent mehr Steuer für einen Euro des zusätzlich verdienten zu versteuernden Einkommens  zu zahlen sind.

Über den Grenzsteuersatz lässt sich ermitteln inwieweit zusätzliche Aufträge eines Unternehmens wie beispielsweise der 1 Euro GmbH, für die zusätzliches Einkommen erzielt wird sich steuerlich auswirken bzw. ob sich die Annahme dieser Aufträge lohnt. Erhöht sich der Grenzsteuersatz ist eine Steuerprogression die Folge.

Aufgrund dieser Erhöhung kann die konkrete Steuerbelastung erst zum Jahresende ermittelt werden. Der Grenzsteuersatz wird auch als marginaler Steuersatz bezeichnet. Angewendet wird der Grenzsteuersatz zur Berechnung von Kapital- oder Zinserträgen, die bei Anlageformen wie dem Tagesgeld oder Festgeld anfallen.

Gesellschafterversammlung

JG 23. September 2010

Die Gesellschafterversammlung wird in regelmäßigen Abständen innerhalb einer Gesellschaft durchgeführt bei der alle Mitglieder ein Einflussrecht, über  ihr Stimmrecht, bezüglich Entscheidungen der Gesellschaft innehaben.

Die Gesellschafterversammlung kann bei einer Mini GmbH durch die Geschäftsführung oder unter bestimmten Voraussetzungen durch die Gesellschafter selbst einberufen werden.
Anrecht auf Teilnahme die Teilnahme haben prinzipiell alle Gesellschafter die als Gesellschafter
Anteilseigner der Gesellschaft sind. Außenstehende Dritte dürfen nicht teilnehmen.

Inhaltlich erstrecken sich die während der Gesellschafterversammlung behandelten Themen auf Fragen die die Geschäftsführung betreffen. Solche Themen können Entscheidungen zur Geschäftspolitik, Finanzierungsentscheidungen, grundlegende Themen die das Personalwesen betreffen, Satzungsänderungen, die Gewinnverteilung und die Bestellung von Geschäftsführern darstellen. Auch erfolgt die Wahl oder Abberufung von Mitgliedern des Vorstands bei einer Aktiengesellschaft.

Die Gesellschafterversammlung ist mindestens einmal jährlich durch die Geschäftsführung  einzuberufen. Anteilseigner die Zusammen mindestens 10% der Anteile der Gesellschaft stellen, haben das Recht die Einberufung der Gesellschafterversammlung, unter Angabe des Zwecks und der Gründe gem. § 50 GmbHG, von der Geschäftsführung zu verlangen. Äußerst sich die Geschäftsführung nicht innerhalb einer Frist von 4 Wochen nach der Aufforderung zur Einberufung durch die Gesellschafter, können die Gesellschafter die Gesellschafterversammlung selbst einberufen.

Gelegenheitsgesellschaft

JG 7. September 2010

Eine Gelegenheitsgesellschaft stellt einen zeitlich begrenzten Zusammenschluss rechtlich und wirtschaftlich selbstständiger Unternehmen zum Zwecke der Erreichung eines bestimmten Ziels dar. Die Gelegenheitsgesellschaft ist eine Anwendungsform der Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) im Sinne des §§ 705 ff BGB.

Praktische Beispiele für eine Gelegenheitsgesellschaft stellen Arbeitsgemeinschaften im Baugewerbe und Kreditsyndikate oder Emissionskonsortien im Bankenwesen dar. Der Zusammenschluss zu einer Gelegenheitsgesellschaft wird vertraglich durch die natürlichen oder juristischen Personen beschlossen. Zur Existenzgründung kommt in der Regel eine Gelegenheitsgesellschaft nicht in Frage. Im Rahmen einer Gelegenheitsgesellschaft werden Aufträge auf Grundlage einer gemeinsamen Rechnung durchgeführt.

Die Gelegenheitsgesellschaft wird von allen am Zusammenschluss beteiligten Unternehmen bzw. Personen geführt. Die Erstellung von einem Businessplan Venture Capital ist bei dieser Form der Beteiligung, im Gegensatz zu der Beteiligung einer Beteiligungsgesellschaft an einem Unternehmen mit Risikokapital, nicht notwendig. Soll ein Unternehmen auf Dauer gegründet werden können auf Grundlage eines Gesellschaftsvertrags Personen- oder Kapitalgesellschaften gegründet werden.

Die Förderprogramme

JG 23. August 2010

Über Förderprogramme werden bestimmte Leistungen, bspw. in Form von Geldern, auf Antrag für bestimmte Projekte auf bestimmten Gebieten vergeben. Unterschieden werden können Förderprogramme für Hochschulen, Begabte, Klimaschutzinitiative u.a. auf nationaler Ebene und die Forschungsrahmenprogramme INTERREG, Kopernikus und Strukturfonds auf europäischer Ebene.
Die Förderprogramme auf EU-Ebene sind auf die Bereiche Forschung und Entwicklung, Bildung, Verkehr, Umwelt und Energie, Landschaft, Justiz, Medien &Kultur und Wirtschaft verteilt.

Im Rahmen der Wirtschaft stellt URBAN II ein EU-Förderprogramm dar. Gegenstand dieses Förderprogramms ist eine Verbesserung von Innenstädten und deren urbane Situation durch nichtbauliche Maßnahmen zu erreichen. Die Förderung beantragen können Städte mit hoher Umweltverschmutzung, Kriminalität und Arbeitslosigkeit, die eine Einwohnerzahl von mindestens 20.000 aufweisen. Neben investiven Maßnahmen werden auch Bildungseinrichtungen unterstützt.

Förderprogramme kommen auch im Rahmen der Unterstützung von Existenzgründern zum Einsatz. Über das Einstiegsgeld oder Überbrückungsgeld werden Maßnahmen geschaffen die auf Grundlage einer sinnigen Businessplan Vorlage Geldmittel zur Umsetzung einer Geschäftsidee unterstützen.

Ein weiteres Förderprogramm der EU stellt TACIS dar, welches für „Technical Assistance to the Commonwealth of Independent States“ steht. Ziel von TACIS war es bis 2007 die Beziehungen der EU zu anderen Ländern Zentralasiens und Osteuropas zu unterstützen. Konkret gestaltete sich dieses Förderprogramm über die Unterstützung für institutionelle, Gesetzes- und Verwaltungsreformen, die Unterstützung der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung , Milderung sozialer Folgen, die Entwicklung der Infrastruktur, Verbesserung des Umweltschutzes u.a. Seit dem Jahr 2007 ist das TACIS im Europaischen Nachbarschafts- und Partnerschaftsinstrument integriert.

Veröffentlichte Leitartikel im August

JG 23. August 2010

Das Datenschutzrecht regelt den Datenschutz und stellt ein Teilgebiet des Rechts dar. Mit dem Datenschutzrecht soll die informationelle Selbstbestimmung sowie rechtlich geschützte Geheimnisse gewährleistet werden. Ferner soll über das Datenschutzrecht ein Ausgleich zwischen den berechtigten Interessen der Allgemeinheit sowie staatlicher wie privater Datenverarbeiter und dem Datenschutz des Einzelnen geschaffen werden. Die Entstehung des Datenschutzrechts wird im Artikel “Das Datenschutzrecht” erläutert. Die doppelte Buchführung stellt das vorherrschende Verfahren zur Finanzbuchhaltung in der privaten Wirtschaft dar. Im Rahmen der doppelten Buchführung erfolgt die Erfassung jedes Geschäftsvorgangs in zweifacher Weise. Wie die doppelte Buchführung genau abläuft und welche Voraussetzungen für diese bei der Erstellung der Bilanz vorherrschen wird im Artikel zur doppelten Buchführung erklärt.

Die Einnahmen stellen Zugänge von Zahlungsmitteln oder die Mehrung von Nettogeldvermögen dar. In der Betriebswirtschaft werden Einnahmen mit der Erhöhung des Nettogeldvermögens in Verbindung gebracht. Welche Arten von Einnahmen zu unterscheiden sind und wie diese steuerlich behandelt werden erfahren Leser im Artikel “Die Einnahmen“. Der Begriff der Emission umfasst im wirtschaftswissenschaftlichen Zusammenhang die Ausgabe und Platzierung von Wertpapieren an einem organisierten Kapital- oder Geldmarkt. Wie eine Emission genau abläuft, was zu beachten ist und welche Kosten damit verbunden sind stellt der Artikel zur Emission dar. Über ein Fahrtenbuch lassen sich die mit einem Fahrzeug erfolgten Fahrten über die zurückgelegten Kilometer und dem Anlass der Fahrt dokumentieren. Je nach Branche wird das Fahrtenbuch teilweise anders genannt (Logbuch, Flugbuch). Welche Arten von Fahrtenbüchern zu unterscheiden sind, welche Vor- und Nachteile diese aufweisen finden Leser im Artikel zur Funktion des Fahrtenbuch.

Weitere Fachartikel zu Wirtschaftsbegriffen folgen.

Die Funktion des Fahrtenbuch

JG 18. August 2010

Über ein Fahrtenbuch lassen sich die mit einem Fahrzeug erfolgten Fahrten über die zurückgelegten Kilometer und dem Anlass der Fahrt dokumentieren. Je nach Branche wird das Fahrtenbuch teilweise anders genannt (Logbuch, Flugbuch). Derjenige der eine Fahrt durchführt, die über das Fahrtenbuch dokumentiert werden soll, hat Informationen zum Kilometerstand vor- und nach der Fahrt, dem Zweck der Fahrt, Datum, Abfahrts- und Zielort sowie Angaben zum Fahrer zu tätigen. Im Rahmen der Fuhrparkverwaltung ist der Einsatz des Fahrtenbuchs zur Verwendungs- und Kostenkontrolle unerlässlich. Der Einsatz elektronischer Fahrtenbücher stellt dabei einen Vorteil dar.

Die Führung eines Fahrtenbuchs ermöglicht zudem die schlüssige Angabe des Anteils der privaten Nutzung eines Fahrzeugs gegenüber dem Finanzamt. Daraus ergeben sich Vorteile gegenüber der Pauschalbesteuerung für Privatfahrten über die Ein-Prozent-Regel. Für die Funktion des Fahrtenbuchs als Beweismittel gegenüber dem Finanzamt sind bestimmte Mindestbedingungen zu erfüllen. Alle Eintragungen in das Fahrtenbuch haben zeitnah und fortlaufend zu erfolgen. Zur Einschätzung welche Fahrten betriebsbedingt und welche privat durchgeführt werden, kann ein detaillierter Businessplan des Unternehmens Aufschluss geben.

Die geschlossene Form der Eintragungen ist zur Verhinderung von Manipulationen gefordert. Die Ausdrucke aus Tabellenkalkulationen werden von Finanzamt nicht anerkannt. Für Dienstreisen sind mindestens das Datum, Reiseziel, Kunde bzw. Zweck der Reise und der Kilometerstand vor und nach der Reise anzugeben.

Die Emission als Mittel zur Kapitalbeschaffung für Unternehmen

JG 13. August 2010

Der Begriff der Emission umfasst im wirtschaftswissenschaftlichen Zusammenhang die Ausgabe und Platzierung Wertpapieren an einem organisierten Kapital- oder Geldmarkt. Ebenso die Ausgabe von gesetzlichen Zahlungsmitteln in Form von Geld durch die Notenbank wird Emission genannt. Der Zweck der Emission von Wertpapieren ist die Beschaffung bzw. Erhöhung des Eigen- und Fremdkapitals. Die Beschaffung von Eigenkapital wird über die Emission von Aktien und die des Fremdkapitals über die Vergabe von Schuldverschreibungen realisiert.

Wertpapieremissionen können nach verschiedenen Kriterien unterschieden werden. Hinsichtlich der Häufigkeit  der Emission von Wertpapieren lassen sich Neuemissionen und die Daueremission unterscheiden. Eine Neuemission liegt vor wenn ein Emittent erstmals Wertpapiere ausgibt und die Daueremission bei ständiger Präsenz auf den Geld- und Kapitalmarkt.

Die Unterscheidung der Emission nach Interesse erfolgt über die Selbstemission und die Fremdemission.  Eine Selbstemission liegt vor wenn ein Emittent Wertpapiere auf eigenen Namen und auf eigene Rechnung ausgibt. Im Rahmen der Selbstemission sind das Absatzrisiko und die technische Abwicklung allein vom Emittenten zu tragen. Die Fremdemission ist durch die Verwendung mehrerer Kreditinstitute, die als Wertpapierkonsortium die Wertpapieremission für den Emittenten durchführen, gekennzeichnet. Absatzrisiko und die Abwicklung wird dabei vom Wertpapierkonsortium übernommen. Schlussendlich wird im Rahmen der Emissionsart zwischen der öffentlichen und nicht-öffentlichen Emission unterschieden.

Die Emission von Schuldverschreibungen kann ein geeignetes Mittel zur Fremdkapitalbeschaffung darstellen wenn beispielsweise die Businessplan Bankfinanzierung abgelehnt wurde.

Die Einnahmen

JG 12. August 2010

Die Einnahmen stellen Zugänge von Zahlungsmitteln oder die Mehrung von Nettogeldvermögen dar. In der Betriebswirtschaft werden Einnahmen mit der Erhöhung des Nettogeldvermögens in Verbindung gebracht. Einnahmen können dabei Einzahlungen, die unmittelbar die Liquidität des Unternehmens erhöhen oder kurzfristige Forderungen die das Geldvermögen erhöhen, darstellen. Auch der Abgang kurzfristiger Verbindlichkeiten stellt Einnahmen dar.

Im Haushaltsrecht stellen Einnahmen die Einzahlungen der Betriebswirtschaftslehre und die Ausgaben die Auszahlungen im Sinne der Betriebswirtschaftslehre dar. Die Einnahmen eines Unternehmens haben einen entscheidenden Einfluss auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens. Inwieweit Einnahmen mit einer Geschäftsidee zu erzielen sind bzw. welches Potential diese dahingehend birgt sollte über die detaillierte Erstellung eines Geschäftsplans vor der Existenzgründung analysiert werden.

Die verschiedenen Arten von Einnahmen sind teilweise nicht einkommenssteuerpflichtig. Beispielsweise der Existenzgründungszuschuss bei einer Unternehmergesellschaft unterliegt nicht der Steuerpflicht. Auch Abfindungen Krankengeld und Schenkungen stellen keine Einkünfte mit Einkommenssteuerpflicht dar.

Die doppelte Buchführung als Instrument der Finanzbuchhaltung

JG 9. August 2010

Die doppelte Buchführung stellt das vorherrschende Verfahren zur Finanzbuchhaltung in der privaten Wirtschaft dar. Im Rahmen der doppelten Buchführung erfolgt die Erfassung jedes Geschäftsvorgangs in zweifacher Weise. Die doppelte Buchführung verwendet Buchungssätze über die verschiedene Geschäftsfälle auf verschiedenartige Konten verbucht bzw. doppelt erfasst werden. Jeder Geschäftsfall wird gleichzeitig im Soll und im Haben auf jeweils einem Aktiv- und Passivkonto gebucht.

Die doppelte Buchführung dient der Ermittlung des Unternehmenserfolgs auf Basis des Geschäftskonzepts durch den Eigenkapitalvergleich des aktuellen und vergangenen Jahres sowie durch die Erstellung der Gewinn- und Verlustrechnung. Im Rahmen der doppelten Buchführung erfolgt die jährliche Erstellung der Bilanz. Die Bilanz stellt eine sogenannte Waage dar auf der eine Darstellung der Vermögenswerte auf der Aktivseite und der Finanzierung des Unternehmens auf der Passivseite erfolgt. Auf der Aktivseite der Bilanz erfolgt die Darstellung der Vermögensgegenstände die über Eigenkapital und Fremdkapital finanziert sind und im Rahmen der Geschäftstätigkeit eingesetzt werden. Auf der Passivseite ist die Finanzierungsstruktur ausgewiesen. Entweder erfolgt die Finanzierung durch eigene Mittel (Eigenkapital) oder durch Schulden in Form von Fremdkapital. Der Kapitalgeber hat einen beschränkten Einfluss auf die Ausrichtung der Geschäftstätigkeit. Die Gliederung der Bilanz ist in §266 (2) und (3) HGB gesetzlich geregelt. Vorgeschrieben ist diese Bilanzgliederung nur für große und Mittelgroße Kapitalgesellschaften und bestimmte Personengesellschaften, bietet sich aber grundlegend für alle Unternehmen an.

Die Gliederung beider Seiten der Bilanz erfolgt aufsteigend nach Liquidität bzw. Fälligkeit. Die am schwersten in liquide Mittel umwandelbaren Vermögensgegenstände wie bspw. Gebäude und Grundstücke werden oben in der Bilanz ausgewiesen und die am schnellsten in liquide Mittel umwandelbaren Vermögenswerte wie bspw. Bankguthaben werden unten ausgewiesen.  Auf der Passivseite werden die finanziellen Mittel nach deren Fälligkeit ebenfalls aufsteigend von langfristig zu kurzfristiger Fälligkeit ausgewiesen.

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